Inklusionsbetriebe

Zwei Mikrofirmen gegründet

Nach langen Verhandlungen ist es im November 2013 endlich geschafft: Das Westfalia Kinderdorf, der Rotary-Club Miraflores in Lima und die peruanische NRO “Pan Soy” haben eine Vereinbarung unterschrieben, in der der Aufbau eines Kleinunternehmens für Jugendliche des Kinderdorfes mit und ohne Behinderung als zu förderndes Pilotprojekt umrissen ist. Die Gründungsunterlagen sind im Februar 2014 vom Notar testiert worden und damit steht die Unterstützung des Westfalia Kinderdorfes bei der Schaffung einer nachhaltigen Perspektive für behinderte Kinderdorfkinder, die ansonsten keine feste Anstellung finden und somit nicht entlassen werden könnten.

Mit Assistenz der BWL-Studentin Clara Solzbacher, die für sechs Monate als Freiwilligenhelferin vor Ort war, wurde organisatorisch und betriebswirtschaftlich (Business-Plan) der Start des ersten Kleinstbetriebes/Kleinunternehmens geschafft.

Den Leitgedanken der Inklusion im Blick, wurde nach der Gründung des ersten Kleinstbetriebes „Iskay Kori“ (die goldene Zwei) dann auch die Gründung einer zweiten Micro Empresa, „Iskay Nawi“ (die goldenen Augen), vorgenommen. Die Namen der beiden Kleinstbetriebe entstammen der Quechua–Sprache. Ca. 5 – 8 junge Menschen, zum Teil leicht behindert, arbeiten unter der Leitung je einer ausgebildeten gesunden Kraft. Sie stellen Produkte her, die sie anschließend zum Verkauf anbieten. Bei „Iskay Kori“ liegt der Schwerpunkt auf der Bäckerei, bei „Iskay Nawi“ auf dem Kunsthandwerk.

 

 

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